Patrik Köbele (Platz 3)

Politisiert in der Schüler- und Jugendzentrumsbewegung, danach auf die politischen Berufsberater gehört und eine Ausbildung in einem Großbetrieb der Automobilindustrie gemacht; Vorsitzender der Jugendvertretung und später – nach der Konterrevolution und der Zerreißprobe auch für den sozialistischen Jugendverband – Bundesvorsitzender der SDAJ. Kommunalpolitisch aktiv in seiner Wahlheimat Essen; Gesicht der Bürgerbegehren gegen die Privatisierung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft und gegen die Schließung von Stadtteilbibliotheken; Einige Jahre für die DKP im Rat der Stadt Essen.

Der Vorsitzende der DKP, im zweiten Leben IT-Berater, kandidiert auf Listenplatz 3 der DKP zur EU-Wahl. Angesichts seiner bisherigen politischen Herangehensweise ist klar: Köbele wüsste auch das EU-Parlament als Bühne zu nutzen – für die Stärkung der außerparlamentarischen Bewegung und von Klassenkämpfen – gegen die Arroganz der Macht, gegen die EU der Banken und Monopole.

Erschienen in der UZ vom 18. April 2019